Die DGNB setzt sich für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung der gebauten Umwelt ein. Angesichts des Klimawandels und der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen kommt dem Gebäudesektor dabei eine zentrale Rolle zu. Ziel ist es, Emissionen und Ressourcenverbrauch zu reduzieren, die gebaute Umwelt resilient zu gestalten und gleichzeitig eine hohe Lebensqualität sowie langfristige Wirtschaftlichkeit sicherzustellen.
Mit ihrem Zertifizierungssystem schafft die DGNB dafür einen ganzheitlichen Rahmen und verfolgt diesen Anspruch über den deutschen Markt hinaus auch auf internationaler Ebene. Projekte außerhalb Deutschlands werden von der DGNB anhand der hier vorgestellten internationalen Version des DGNB Systems zertifiziert. Dieses lässt sich einfach auf klimatische, bauliche, gesetzliche und kulturelle Besonderheiten in anderen Ländern anpassen.
Die internationale Version des DGNB Systems berücksichtigt zentrale regulatorische Anforderungen und Rahmenbedingungen wie die EU-Taxonomie, die europäische Gebäuderichtlinie (EPBD), die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (SDGs) sowie relevante, international anerkannten ISO-Normen. Das DGNB System Gebäude Neubau, Version 2026 International kann zudem als Nachweis für die Einhaltung von Green Finance Kriterien dienen, denn die für die Berichterstattung notwendigen Kennzahlen können direkt herausgezogen werden. So bündelt die DGNB Zertifizierung verschiedene Anforderungen in einem System.
Das Wichtigste zum DGNB System Gebäude Neubau International im Überblick
Das DGNB System für Neubauten in der internationalen Version richtet sich an alle, die einen Neubau außerhalb Deutschlands in Ländern, in denen die DGNB keine lokalen Systempartner hat, planen, umsetzen und/oder besitzen. Das können Projektentwicklungsbüros, Wohnungsbaugesellschaften, Investoren, Bauherrinnen und Bauherren, Kommunen oder Privatpersonen sein. Dabei ist das System mehr als ein Bewertungsinstrument. Es ist als Werkzeug zur Planung und Optimierung konzipiert. Die Zertifizierung hilft dabei, alle wesentlichen Aspekte einer ganzheitlichen Nachhaltigkeit frühzeitig zu berücksichtigen, auftretende Zielkonflikte zu lösen und zukünftige Risiken proaktiv zu vermeiden.
Das DGNB System für Neubauten in der Version 2026 International ist für folgende Nutzungsprofile anwendbar:
- Bildungsbauten
Zur Nutzung
- Büro- und Verwaltungsgebäude
Zur Nutzung
- Geschäftshäuser
Zur Nutzung
- Gesundheitsbauten
Zur Nutzung
- Hotels
Zur Nutzung
- Logistikgebäude
Zur Nutzung
- Mischnutzung
Zur Nutzung
- Produktionsstätten
Zur Nutzung
- Shoppingcenter
Zur Nutzung
- Verbauchermärkte
Zur Nutzung
- Versammlungsstätten
Zur Nutzung
- Wohngebäude (mehr als 6 Wohneinheiten)
Zur Nutzung
Hinweis: Für den Neubau von Wohngebäuden mit bis zu 6 Wohneinheiten gilt das DGNB System für die Sanierung oder den Neubau von kleinen Wohngebäuden.
Mehrwerte einer Zertifizierung für Neubauten
- Unabhängig geprüfte und garantierte Qualität
- Abgrenzung gegenüber Mitbewerbern
- Nutzung im Rahmen kommunikativer Maßnahmen
- Gute Umnutzungsfähigkeit
- Weniger Leerstand
- Hoher Komfort
Vorteile des DGNB Zertifizierungssystems
- Harmonisierung mit internationalen Systemen, Normen und europäischen regulatorischen Rahmenwerken (z.B. EU-Taxonomie, Level(s), SDGs, EPBD)
- Hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche regionale Rahmenbedingungen
- Berücksichtigung bestehender lokaler Regelwerke, Vorschriften und Bewertungssysteme
- Bewertung der Umweltwirkungen von Gebäuden über den gesamten Lebenszyklus
- Leitfaden für die Zertifizierung von Projekten ohne abgeschlossen Innenausbau (DGNB Zertifikat "Ausbaufertig")
Die DGNB setzt sich für eine zukunftsfähig gebaute Umwelt ein und will dabei nicht weniger als die Bau- und Immobilienwirtschaft transformieren – hin zu einem angemessenen Qualitätsverständnis als Grundlage für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Handeln. Mit diesem Ziel adressiert die DGNB nicht allein den deutschen Markt. Immer schon waren die Aktivitäten international ausgelegt.
Das DGNB System Gebäude Neubau, Version 2023.2 ist eng auf die gesetzlichen Anforderungen und Normen in Deutschland sowie das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) abgestimmt. Um den diversen Anforderungen weltweit Rechnung zu tragen, hat die DGNB ein System zur Zertifizierung von Neubauten entwickelt, das durch seine Flexibilität und Anpassungsfähigkeit genau auf diese Vielfalt abgestimmt ist. Dabei behält das DGNB System für Neubauten in der internationalen Version die übergeordneten Ziele und die ganzheitliche Philosophie bei und passt gleichzeitig den technischen Rahmen an internationale Anforderungen an.
Die internationale Version des DGNB Systems für Neubauten berücksichtigt verstärkt regionale Rahmenbedingungen, einschließlich lokaler Normen und gesetzlicher Anforderungen, verfügbarer Materialien, klimatischer Bedingungen, regionaler Wasserverfügbarkeit sowie regionaler Kostenfaktoren. Dadurch können die Nachhaltigkeitskriterien effektiv in unterschiedlichen geografischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Kontexten angewendet werden.
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Zertifizierungskriterien

Das DGNB System bewertet keine einzelnen Maßnahmen, Konstruktionen oder Bauteile, sondern die Gesamtperformance eines Gebäudes anhand von Kriterien. Dabei fußt das System auf den drei zentralen Nachhaltigkeitsbereichen Ökologie, Ökonomie und Soziokulturelles, die gleichgewichtet mit 22,5 Prozent in die Bewertung einfließen. Im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung bewertet das DGNB System zudem den Standort mit 5 Prozent sowie die technische und prozessuale Qualität mit 15 und 12,5 Prozent.
Insgesamt umfasst das System 32 Kriterien deren Anzahl sich wie folgt auf die Themenfelder verteilt:
- Ökologische Qualität: 6 Kriterien
- Ökonomische Qualität: 4 Kriterien
- Soziokulturelle und funktionale Qualität: 7 Kriterien
- Technische Qualität: 6 Kriterien
- Prozessqualität: 6 Kriterien
- Standortqualität: 3 Kriterien
Der Kriterienkatalog in der vorherigen Version 2020 steht hier zum Download zur Verfügung.
Zertifizierungsvoraussetzungen und Auszeichnung
Zum Zeitpunkt der Zertifizierung sollte die Fertigstellung bzw. Inbetriebnahme des Gebäudes nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Ist eine Zertifizierung eines Neubaus beabsichtigt, dessen Fertigstellung bzw. Inbetriebnahme länger als drei Jahre zurückliegt, ist dies über eine Projektspezifische Anfrage zur Zertifizierbarkeit (PAZ) über den DGNB Auditor vor der Anmeldung des Projekts mit der DGNB Geschäftsstelle abzustimmen. In der Regel ist es immer möglich, ein Gebäude nach einem Neubaunutzungsprofil zu zertifizieren.
Das Prinzip der Mindestanforderung kommt bei all jenen Themen zur Anwendung, die für eine nachhaltig geplante und gebaute Immobilie mit Blick auf deren Zukunftsfähigkeit nicht verhandelbar sind.
Mindestanforderungen nach Kriterien für alle Gebäude:
- Klimaschutzfahrplan (Mindestanforderung gemäß ENV1.1, Indikator 3.2) und Offenlegung von Lebenszyklusanalysen (Indikator 3.1.1)
- Innenraumluftqualität (Mindestanforderungen gemäß SOC1.2)
- Barrierefreiheit (Mindestanforderungen gemäß SOC2.1)
- Brandschutz (Mindestanforderungen gemäß TEC1.1)
- Gesetzliche Anforderungen: Die für das zu zertifizierende Gebäude geltenden gesetzlichen Anforderungen
müssen erfüllt sein.
Sofern individuelle Regelungen für einzelne Nutzungsprofile bzgl. der Mindestanforderungen bestehen, sind diese im Kriterienkatalog unter dem Abschnitt "Scheme-specific information" aufgeführt.
Gutachten, Berechnungen und Simulationen müssen sich auf den aktuellen Planungsstand bzw. auf das tatsächlich gebaute Gebäude beziehen. Werden Gutachten und Simulationen verwendet, die sich auf einen vorherigen Planungsstand beziehen, muss ihre andauernde Gültigkeit bzw. Relevanz plausibel dargelegt werden.
Hauptnutzung: Das Nutzungsprofil mit dem größten Flächenanteil an der gesamten DGNB Bemessungsfläche wird als Hauptnutzung bezeichnet. Im Falle einer Mischnutzung wird das Nutzungsprofil mit dem größten Flächenanteil als Hauptnutzung bezeichnet. Ist die Einstufung nicht eindeutig möglich (z.B. 40 Prozent Büro, 40 Prozent Wohnen, 20 Prozent Geschäftshaus), ist die Hauptnutzung vom Auditor festzulegen und die Entscheidung zu begründen.
Nebennutzung: Eine oder mehrere Nutzungen, die einem anderen Nutzungsprofil als der Hauptnutzung zugeordnet werden und deren Flächenanteil an der DGNB Bemessungsfläche ≥ 15 Prozent beträgt, werden als Nebennutzung bezeichnet. Die Flächen einer Nebennutzung müssen mit dem entsprechenden Nutzungsprofil bewertet werden. Gebäude mit Haupt- und Nebennutzungen (ggf. untergeordneten Nutzungen ≥ 30 Prozent der gesamten DGNB Bemessungsfläche) sind nach den Anwendungsregeln der Mischnutzung zu bearbeiten.
Untergeordnete Nutzung: Eine oder mehrere Nutzungen, die einem anderen Nutzungsprofil als der Hauptnutzung zugeordnet werden und deren Flächenanteil an der DGNB Bemessungsfläche < 15 Prozent (bei mehreren Nutzungen insgesamt < 30 Prozent ) beträgt, werden als untergeordnete Nutzung bezeichnet. Die Flächen sind der Hauptnutzung zuzuordnen und nach dem Nutzungsprofil der Hauptnutzung zu bewerten. Sind mehrere untergeordnete Nutzungen vorhanden und ist die Summe ihrer Flächenanteile an der DGNB Bemessungsfläche ≥ 30 Prozent , ist die untergeordnete Nutzung mit der größten Fläche als Nebennutzung zu betrachten.
Auszeichnungslogik

Das DGNB System für den Neubau von Gebäuden bewertet wie bei den anderen Zertifizierungsformen der DGNB nach Erfüllungsgraden. Der Gesamterfüllungsgrad errechnet sich aus der Bewertung der einzelnen Kriterien. Als höchste Auszeichnung wird das Zertifikat in Platin verliehen.
Ab einem Gesamterfüllungsgrad von 50 Prozent erhält das Gebäude das DGNB Zertifikat in Silber. Ab einem Erfüllungsgrad von 65 Prozent wird das DGNB Zertifikat in Gold vergeben. Für ein DGNB Zertifikat in Platin muss das Projekt einen Gesamterfüllungsgrad von 80 Prozent erreichen.
Die DGNB hat den Anspruch, eine einheitlich hohe Qualität der Gebäude zu fördern. Der Gesamterfüllungsgrad allein reicht daher für ein Zertifikat nicht aus. In den Bereichen der ökologischen, ökonomischen sowie der soziokulturellen und funktionalen Qualität muss jeweils ein Mindesterfüllungsgrad erreicht werden, um die entsprechende Auszeichnung zu erhalten. Für Platin ist beispielsweise ein Erfüllungsgrad von mind. 65 Prozent in diesen ersten drei Themenfeldern notwendig. Ein Erfüllungsgrad von mind. 50 Prozent ist Voraussetzung für ein Zertifikat in Gold. Für Silber liegt die Grenze bei 35 Prozent pro Themenfeld.
Introducing the DGNB System for New Construction – Version 2026 International
- Zeit:14:30 - 15:30 Uhr
- Preis: kostenfrei
- Veranstalter: DGNB
- Sprache: Englisch
Projektanmeldung
Um ein Projekt anzumelden, müssen Vertragspartner zunächst einen DGNB Zertifzierungsexperten engagieren. Dieser kann das Projekt anmelden. Zertifizierungsexperten begleiten zudem den gesamten Prozess und übernehmen die Nachweisführung sowie Einreichung bei der DGNB.

Hinweis zur Anmeldung auf frühere Systemversionen
Seit dem 27. Mai 2026 ist eine Anmeldung auf die aktualisierte Version 2026 möglich. Seitdem löst die Version 2026 die Version 2020 vollständig ab.
Für bereits angemeldete Projekte gilt grundsätzlich die bei der Anmeldung gültige Systemversion. Es besteht aber die Möglichkeit und Empfehlung der DGNB, in Absprache mit der Zertifizierungsstelle, auf die neue Version zu wechseln.
Ausgewählte DGNB-zertifizierte Projekte
Bildungsbauten
Büro- und Verwaltungsgebäude
Weiterführende Informationen

Mehrere Projekte zertifizieren
Das DGNB System ermöglicht nicht nur eine Zertifizierung von einzelnen, sondern auch von mehreren Gebäuden. Das kann Auftraggeber betreffen, die für bauähnliche Gebäude einen vereinfachten Zertifizierungsprozess anstreben. Die DGNB bietet hierfür drei verschiedene Arten der Zertifizierung an, je nachdem, um welche Art der Anfrage es sich handelt.

Fortbildung zum International DGNB Consultant
Mit der Fortbildung zum International DGNB Consultant werden Sie zur akkreditierten Expertin bzw. zum akkreditierten Experten für die DGNB Zertifizierung im internationalen Kontext. Die Ausbildung bereitet Sie darauf vor, die Anforderungen einer Zertifizierung im Entwurfs-, Planungs- und Bauprozess nach dem DGNB System International für Gebäude und Quartiere in der Praxis anzuwenden und optimal umzusetzen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Anpassung des DGNB Systems an die spezifischen lokalen Anforderungen in neuen Märkten.

Driving the green transformation in Europe
Häufig gestellte Fragen zum DGNB System Gebäude Neubau, Version 2026 International
Allgemeine Aktualisierungen und optimierte Anwendbarkeit
Neben zahlreichen Nachschärfungen bei den Anforderungen zur Anpassung an aktuelle Normen, Standards und Richtlinien (z. B.: Energy Performance of Buildings Directive, kurz: EPBD) wurde bei der Überarbeitung des Kriterienkatalogs großer Wert auf die Optimierung der Nutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit gelegt. Die neue Version umfasst daher unter anderem nur noch 32 statt vormals 38 Kriterien. Die Reduzierungen ergeben sich insbesondere aus Optimierungen durch Neuorganisation, die Eleminierung von Redundanzen sowie der Bemühung, den Bewertungsprozess zu optimieren, ohne Abstriche bei den Ambitionen zu machen. Folgende Kriterien wurden entfernt oder inhaltlich in andere Kriterien integriert: SOC1.5, TEC1.2, TEC1.7, PRO2.2, PRO2.4, PRO2.5 und SITE1.2. Neu ist das Kriterum ECO2.6.
Anschlussfähigkeit
Darüber hinaus wurde bei der Weiterentwicklung großer Wert auf Anschlussfähigkeit an europäische Bewertungssysteme gelegt. So ist die überarbeitete Version des Systems vollständig mit den Anforderungen der EU-Taxonomie harmonisiert und eng an den Berichtsrahmen Level(s) und die internationalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz: SDGs) angelehnt. Eine parallele Einhaltung der Anforderungen aller Systeme ist daher nahtlos möglich. Zur besseren Übersicht sind Kriterien mit Relevanz für die genannten Bewertungssysteme im Kriterienkatalog jeweils mit individuellen Icons markiert.
Lokale Anpassungsfähigkeit
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Überarbeitung war zudem, die Anpassungsfähigkeit an lokale Anforderungen und Gegebenheiten zu optimieren. Alle Kriterien basieren auf international anerkannten Benchmarks und stützen sich überwiegend auf ISO- und EN-Normen. Die neue Systemversion ermöglicht zudem bei allen Kriterien – sofern technisch möglich – die Berücksichtigung lokaler Normen und Vorschriften, die lokale Verfügbarkeit von Materialien, Kostenfaktoren und Klimabedingungen. So kann sichergestellt werden, dass die Kriterien trotz unterschiedlicher geografischer und wirtschaftlicher Gegebenheiten weltweit effektiv angewendet werden können. Bei Kriterien, für die ein besonders hohes Maß an Anpassung erforderlich sein kann, wurde dies direkt in der Kriteriengestaltung mit berücksichtigt. Diese Kriterien sind im Katalog mit einem eigenen Symbol gekennzeichnet.
Übergeordnete Anforderungen
Die DGNB hat sich zum Ziel gesetzt, Gebäude zu zertifizieren, die den höchsten ethischen, sozialen und ökologischen Standards entsprechen und die das Wohlergehen von Gemeinschaften und der breiten Öffentlichkeit in den Vordergrund stellen. Unser Zertifizierungsprozess berücksichtigt die weitreichenden Auswirkungen von Gebäuden auf alle Beteiligten, einschließlich Nutzender, Nachbarn, Investoren und Eigentümer. Die DGNB hat daher in der neuen Version in den Systemgrundlagen explizit zentrale Grundsätze und Standards festgehalten, die von allen Projekten vollständig zu berücksichtigen sind. Diese betreffen Arbeitsnormen und das Wohlergehen Arbeitnehmender, soziale Gerechtigkeit und die Stärkung der Gemeinschaft, kulturelle und ökologische Verantwortung, ethische Geschäftspraktiken sowie Resilienz und nachhaltige Entwicklung.
Hier finden Sie eine Übersicht der Gewichtung und Neuerungen in den einzelnen Kriterien.
Für eine Zertifizierung entsprechend des DGNB Systems New Construction Buildings, Version 2026 International gilt die aktuelle Gebührenordnung der DGNB für Neubauten.
Seit dem 27. Mai 2026 ersetzt die Version 2026 die Version 2020 vollständig als gültige internationale Marktversion. Eine Registrierung nach Version 2020 ist nicht mehr möglich.
Ausnahmen gelten für folgende Kategorien: bestehende Serien- oder Mehrfachzertifizierungsprojekte, bereits registrierte Projekte, Projekte mit vorhandener PCQ-Nummer sowie Projekte, die bereits mit der DGNB abgestimmt wurden und eine schriftliche Bestätigung zur Fortführung erhalten haben.
Ja, ein Wechsel ist jederzeit möglich.
Dabei sind folgende Punkte zu beachten:
- Bitte teilen Sie uns Ihren Wunsch zum Wechsel per E-Mail an system@dgnb.de mit.
- Vertragspartner erhalten im Anschluss einen Nachtrag zum bestehenden Vertrag
- Für die Projekteinreichung müssen Unterlagen jedoch weiterhin per Papier bzw. Filetransfer eingereicht werden.
Alle Tools sind direkt in der DGNB System Software verfügbar und befinden sich derzeit in der Beta-Phase. Nach Abschluss der technischen Prüfungen werden die ersten Release-Versionen bis Ende 2026 veröffentlicht. Die Bewertungsmatrix für die Version 2026 ist ebenfalls verfügbar und bietet Zertifizierungsexperten eine leicht zugängliche Übersicht sowie ein Bewertungstool, das ohne Anmeldung in der DGNB System Software genutzt werden kann.
Bei der Erarbeitung der Version 2026 International des DGNB System Gebäude Neubau wurde die Integration der aktuellen Anforderungen der EU-Taxonomie berücksichtigt. Eine parallele Bearbeitung ist möglich. In den Systemgrundlagen finden Sie eine Prozessbeschreibung, die erläutert, wie die DGNB bei zukünftigen Überarbeitungen (z. B. der Taxonomieanforderungen) die Aktualität sicherstellt.
Alle lizenzierten Internationalen DGNB Consultants und Internationalen DGNB Auditoren können Projekte unabhängig von der Versionierung bearbeiten und einreichen. Informationen zu den Inhalten sind über Informationsveranstaltungen, den Kriterienkatalog selbst und die DGNB Expertentage verfügbar.
Ihre Ansprechperson
Levan Ekhvaia
Teamleiter Zertifizierung International
- Tel.: +49-711-722322-84
- E-Mail: l.ekhvaia@dgnb.de