Was wäre, wenn wir nicht mehr neu bauen dürften? Wenn wir heute schon ein drei Grad wärmeres Klima hätten oder uns ehrlich fragen würden, wie viel Fläche und Komfort wir wirklich benötigen? Fragen wie diese waren der Ausgangspunkt der von uns kuratierten Ausstellung "What If: A Change of Perspective".
Worum ging es in der Ausstellung "What If: A Change of Perspective"?
Die Ausstellung bei Aedes lud dazu ein, gewohnte Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen und neue Perspektiven zuzulassen. Dabei wurden Besuchende zum Kern des nachhaltigen Bauens geführt: der Idee, gute Gebäude und Quartiere zu gestalten, in denen sich Menschen wohlfühlen, die bezahlbar sind und gleichzeitig die Antworten auf die drängendsten Klimafragen bieten.
Sie beleuchtete die Vielschichtigkeit nachhaltiger Architektur und ordnete die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte in diesem Bereich ein. Gleichzeitig gab sie Impulse, wie jede und jeder einen Beitrag zur Veränderung leisten kann – ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Dabei war die Ausstellung auch ein Appell, von guten Lösungen aus der Vergangenheit zu lernen, anstatt das Rad immer wieder neu zu erfinden. Pate hierfür standen die bisherigen Gewinnerprojekte des seit 2013 vergebenen Deutschen Nachhaltigkeitspreises Architektur.
In diesem Sinne war "What If: A Change of Perspective" auch ein Plädoyer für einen offenen, ehrlichen Blick auf das, was möglich ist, wenn wir bereit sind, die Dinge anders zu denken. Und eine Einladung: Zum Nachdenken, zum Umdenken, zum Weiterdenken – und zum gemeinsamen Gestalten einer gebauten Umwelt, die lebenswert und zukunftssicher ist.
An ausgewählten Tagen standen Vertreterinnen und Vertreter des DGNB Präsidiums vor Ort für Fragen zur Verfügung.
Die Ausstellung war zweisprachig: Deutsch und Englisch.
Während der kompletten Laufzeit fand bei Aedes parallel die Ausstellung "Democratic Design – Raum für Kooperation, Kollaboration und Kompromiss" statt. Beide Ausstellungen waren auf Deutsch und Englisch und richteten sich somit auch an ein internationales Publikum. Angesprochen waren Architekturinteressierte aller Art, unabhängig von ihren Vorkenntnissen zu den Themen des nachhaltigen Bauens.
Impressionen der Ausstellung

Digitaler MuseumsbesuchHaben Sie den Perspektivwechsel schon gewagt und sich auf das „Was wäre, wenn …“ eingelassen? Hier finden Sie weiterführende Hilfestellungen, um selbst auf dem Weg zu nachhaltiger Architektur aktiv zu werden. Sie möchten Ihre Gedanken zu den Themen oder der Ausstellung allgemein teilen? Dann dann finden Sie hier zudem passende Visuals, die Sie gerne für Ihre eigene Kommunikation nutzen können. |

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Über Aedes
Das Aedes Architecture Forum ist eine international renommierte unabhängige Plattform und Ausstellungsort für die Vermittlung zeitgenössischer Architektur und Stadtplanung. Es wurde 1980 als erste private Architekturgalerie Europas gegründet und hat seitdem ein einzigartiges internationales Partnernetzwerk aufgebaut, das eine herausragende kulturelle Grundlage für den globalen und öffentlichen Diskurs über die gebaute Umwelt bildet. Unter der Leitung von Gründerin Kristin Feireiss und Direktor Hans-Jürgen Commerell hat das Aedes Architecture Forum in mehr als vier Jahrzehnten Hunderte von Ausstellungen realisiert. Es ist dafür bekannt, viele der großen Namen der Architekturwelt entdeckt zu haben, indem es kontinuierlich die kommenden Generationen von Praktikern unterstützt und einem breiteren Publikum neuartige, außergewöhnliche Beispiele zeitgenössischer architektonischer und städtebaulicher Visionen vermittelt.
Mehr Informationen zu Aedes gibt es unter www.aedes.global.
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