DGNB

Gewinner und Finalisten der DGNB Sustainability Challenge

Ob Forscher, junge Gründer oder etablierte Unternehmen: Die Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit braucht kluge Köpfe. Mutige Vordenker, die Bestehendes hinterfragen, Neues anstoßen und Skeptiker zu begeisterten Mitstreitern machen.
Seit 2016 spürt die DGNB mit der Sustainability Challenge solche Pioniere auf.

Gewinner 2019

Kategorie „Innovation"

DAW SE

Gewinner

DAW bietet Lasuren und Holzöle auf Basis von Leindotter an. Die Nutzpflanze wird gemeinsam mit Erbsen im Mischfruchtanbau kultiviert. Dies erhöht nicht nur den Gesamtertrag der Fläche, sondern stärkt auch das Ökosystem sowie die Biodiversität in vielfältiger Weise.

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INTEWA GmbH

Finalist

Die dezentrale Systemlösung von INTEWA ermöglicht die Einsparung von Trinkwasser um bis zu 95 Prozent. Mithilfe einer innovativen Membrantechnologie zur Aufbereitung von Regen- und Grauwasser entsteht ein fast geschlossener Wasserkreislauf.

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strohlos Produktentwicklung GmbH

Finalist

Die in der Baubranche vielfältig einsetzbaren Platten von strohlos Produktentwicklung bestehen aus einjährig nachwachsenden Rohstoffen wie z.B. Stroh, Hanf, Raps oder Schilf. Alle Platten sind recyclebar, frei von Formaldehyd und wasserbeständig.

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Kategorie „Start-up"

Green Hydrogen
Esslingen GmbH

Gewinner

Green Hydrogen Esslingen errichtet und betreibt eine Power-to-Gas-Anlage als Herzstück des klimaneutralen Stadtquartiers Esslingen Weststadt. Dabei wird unter anderem grüner Wasserstoff für Mobilität, Industrie und die Rückstromversorgung genutzt.

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materialrest24.de

Finalist

Als „virtuelles Lager" für Baumaterial bietet die Online-Plattform materialrest24.de Handwerksunternehmen die Möglichkeit, ihre ungenutzten Lagerbestände digital zu erfassen und bequem zu verkaufen. Gleichzeitig können sie benötigte Baustoffe in der passenden Menge günstig erwerben.

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vilisto GmbH

Finalist

Das digitale, selbstlernende Wärmemanagement für Nichtwohngebäude von vilisto erkennt das Nutzungsverhalten und die Gebäudeparameter einzelner Räume für eine vollautomatische, vorausschauende und bedarfsgerechte Steuerung von Heizkörpern.

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Kategorie „Forschung"

BauCycle – Innovativer Lösungsansatz für Baustoffrecycling

Gewinner

Das Projekt BauCycle erforscht eine ganzheitliche Verwertungsstrategie für Bauschutt und dessen Feinfraktion. Dabei wurde speziell ein optisches Verfahren zur Sortierung von heterogenem Bauschuttmaterial bis zu einer Korngröße von 1 mm entwickelt. Zudem wurden aus dem Bauschutt hochwertige Produkte hergestellt. 

Projektbeteiligte:

  • Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP
  • Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
  • Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und
    Energietechnik UMSICHT
  • Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

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Agricultural Lighting Facade


Finalist

Mit der Agricultural Lighting Facade wird ein ganzjähriger Gemüseanbau hinter Glasfassaden in Gebäuden ermöglicht. Integrierbar in neue und bestehende Fassaden sorgt eine optimale Nutzung der Sonneneinstrahlung in Kombination mit einer adaptiven LED-Assimilationsbeleuchtung für die Photosynthese der Pflanzen.

Projektbeteiligte:

  • Technische Universität München
  • Architecture Research Incubator
  • Professur Green Technologies in Landscape Architecture, Prof. Ferdinand Ludwig
  • Gewächshauslaborzentrum Dürnast, Forschungseinrichtung des Wissenschaftszentrums Weihenstephan der TUM
  • Lehrstuhl für Raumkunst und Lichtgestaltung, Prof. Hannelore Deubzer
  • Ingenieurbüro Hausladen GmbH
  • Barthelme LED Solutions
  • Projektleitung Mariana Yordanova

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Holz-Myzelium basierte Ausbausysteme für den Innenraum

Finalist

In dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt wurde ein modulares, vorkonfektioniertes Material- und Bausystem für den Innenausbau entwickelt. Es besteht zu 100 Prozent aus erneuerbaren Rohstoffen und nutzt Myzelium als neuartigen, schnellwachsenden Bioverbundwerkstoff. 

Projektbeteiligte:

  • Arup Deutschland GmbH
  • ARDEX GmbH
  • MOGU S.r.l.

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Gewinner 2018

Energieeffiziente Trinkwasserhygiene mit Ultrafiltration
EXERGENE® Technologie GmbH

Sieger

Das Filtersystem der EXERGENE® Technologie GmbH ermöglicht die Wiederherstellung sowie dauerhafte Sicherstellung der Trinkwasserhygiene ohne Einsatz von Chemie oder thermischer Energie. Die Basis hierfür bildet die Ultrafiltation. Mit Hilfe winziger Poren werden sämtliche ungelösten Inhaltsstoffe rein mechanisch aus dem Wasser entfernt.

Abbruch, Rückbau und Recycling von Carbonbeton-Bauteilen
TU Dresden


In dem Forschungsprojekt wurde eine Methode entwickelt, mittels welcher sich Carbonbetonbauteile recyceln und sortenrein trennen lassen. Ziel war es, alle bei Abbruch-, Rückbau- und Recyclingarbeiten anfallenden Stoffe im Wirtschaftskreislauf zu belassen und im Optimalfall für neue Bauteile zu verwerten.

Gewinner 2017

Botanic Horizon

Sieger

Das vertikale Gartensystem „Botanic Horizon" der Firmen BOXOM und B+M Textil besteht aus mit Saatgut befüllten Schnüren und einem vertikalen Bewässerungssystem. Neben den vielfältigen Pflanzenkombinationen unterscheidet es sich von einer herkömmlichen Fassadenbegrünung durch die variablen Einsatzmöglichkeiten, eine flexible Anbringung genauso wie eine einfache Demontage.

DACHFARM Berlin


Das Start-up DACHFARM Berlin entwickelt mit gebäudeintegrierten Dachfarmen unter Glas in Gewächshäusern Lösungsansätze, um das Potenzial ungenutzter Gebäude- und Dachflächen zum professionellen Anbau von Nutzpflanzen und für partizipative Gemeinschaftsgärten nutzbar zu machen. Die Farmen sind sowohl flächen-, als auch ressourcen-, energie- und CO2-effizient.

OPVIUS GmbH


Die organischen Photovoltaik-Lösungen von OPVIUS aus Nürnberg beruhen auf der Technologie, dass Strom in dünnen Kunststofffolien erzeugt wird, die sich an Gebäuden oder in Produkten verschiedener Art integrieren lassen. Bereits nach wenigen Wochen kann die für die Herstellung der Module aufgebrachte Energie wieder eingespielt werden.

Gewinner 2016

Caala GmbH



Sieger

CAALA ist eine cloudbasierte Software zur energetischen Vordimensionierung und parametrischen Lebenszyklusanalyse. Sie gibt planungsintegriert Feedback zu Energiebedarf, Ökobilanz und zur Einhaltung relevanter Richtlinien. Ohne Mehraufwand können so in der frühen Entwurfsphase Varianten erzeugt und verglichen sowie dem Bauherrn visuell kommuniziert werden.

Reallabor Spacesharing
Fachgruppe Architektur der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

Sieger

Die Ressource Raum wird in vielen Städten knapp und teuer. Ziel des Forschungsprojektes ist es daher, eine effizientere Nutzung von bereits bestehenden innerstädtischen Flächen durch Mehrfachnutzung zu erreichen. Insbesondere sollen die Potenziale und Umsetzungsmöglichkeiten von Spacesharing aufgezeigt werden, um eine nachhaltige Nutzung der Ressource Raum zu initiieren.

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Tamara Bebion
Projektleiterin Messen und Veranstaltungen
Telefon: +49 711 722322-76
t.bebion at dgnb.de

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