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DGNB
18.01.2008

DGNB bringt nachhaltiges Bauen voran

Stuttgart/Berlin. 18. Januar 2008. Die Aufgabe der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen ist es, Wege und Lösungen aufzuzeigen und zu fördern, die nachhaltiges Bauen ermöglichen. Dies betrifft die Planung von Gebäuden ebenso wie deren Ausführung und Nutzung. Die DGNB versteht sich dabei als zentrale Organisation in Deutschland für den Austausch von Wissen, für Weiterbildung und für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit in diesem zukunftsorientierten Bereich der Bauwirtschaft. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Vergabe eines Zertifikats für nachhaltige Bauwerke.

Das Ziel von nachhaltigem Bauen ist vor allem Qualität - und dies in einer umfassenden Perspektive. So sind nachhaltige Gebäude wirtschaftlich effizient, umweltfreundlich und ressourcensparend. Sie sind für ihre Nutzer behaglich und gesund, und sie fügen sich optimal in ihr sozio-kulturelles Umfeld ein. Damit behalten nachhaltige Gebäude langfristig ihren hohen Wert - für Investoren, Eigentümer und Nutzer gleichermaßen.

Dieser langfristige Nutzen ist für alle Beteiligten von großer Bedeutung, da sich die Rahmenbedingungen der Bauwirtschaft künftig stark wandeln. Rund ein Drittel des Ressourcenverbrauchs in Deutschland gehen allein auf das Konto von Gebäuden; im gleichen Maße gilt dies für CO2-Emissionen, Abfallaufkommen etc. Angesichts von Klimaschutzzielen und Ressourcenverknappung werden gesetzliche und normative Vorgaben weltweit deutlich zunehmen. Vor diesem Hintergrund zielt nachhaltiges Bauen einerseits auf eine hohe Qualität und Werthaltigkeit von Gebäuden und stellt sich andererseits vorsorgend auf künftige Entwicklungen ein. Vor allem aber entlastet es die Umwelt, sorgt für gesellschaftlichen Nutzen und unterstützt die Wirtschaft.

Ein Zertifikat mit vielen Vorteilen

Als wichtiges Instrument zur Förderung des nachhaltigen Bauens vergibt die DGNB ein Qualitätszeichen für herausragende Gebäude. Dieses Zertifikat bringt allen Beteiligten große Vorteile. Das Zertifikat • macht die hohe Qualität eines Gebäudes gegenüber Eigentümern wie Nutzern sichtbar

  • erhöht die Chancen bei Verkauf und Vermietung eines Gebäudes auf dem Immobilienmarkt
  • gibt Investoren bereits im Planungsstadium die Sicherheit, dass die anvisierte Qualität eines Gebäudes bei der Fertigstellung umfassend erreicht wird
  • verbessert die Akquisitionschancen für Architekten und Planer und führt zu einer höheren Wertschätzung ihrer Planungsleistungen
  • basiert auf dem Lebenszyklusgedanken, der auch für PPP-Projekte unabdingbar ist
  • dient als Instrument in der Unternehmenskommunikation von Investoren oder Eigentümern und dokumentiert ihr Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit.

Doch nicht nur Investoren, Eigentümer und Nutzer können vom Zertifikat profitieren, sondern die deutsche bzw. europäische Bauwirtschaft insgesamt. Ihre Umweltkompetenz ist im internationalen Vergleich sehr hoch, und das DGNB-Qalitätszeichen fördert die Exportchancen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Bauens von der Planung bis zur Ausführung. Dies gilt ebenso im Inland: Da sich der Bausektor in Richtung Klimaschutz bewegen wird, stehen Veränderungen bei Sanierung und Neubau an - es kommt zu einer Belebung der Bautätigkeit bei qualitativ hochwertigen Objekten.

Als inhaltliche Basis für die Kriterien des Qualitätszeichens dienen die Ergebnisse des Runden Tisches Nachhaltiges Bauen am Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Darüber hinaus werden aktuelle Normungsarbeiten zur Nachhaltigkeit, Qualitäts- und Gütezertifizierungen für Bauprodukte sowie Umweltdeklarationen auf Basis der internationalen Norm ISO 14025 einbezogen. Alle Kriterien werden von der DGNB in messbare Anforderungen übersetzt, um die Gebäudequalität objektiv darzustellen.

Grundlegend für die Vergabe des Zertifikats ist, dass Architekten, Planer und Bauherren ihre Freiheit bei der Gestaltung ihres Gebäudes behalten. Im Rahmen der Zertifizierung müssen zwar grundlegende Ziele erreicht werden - etwa bei Energieeinsparung und Raumluftqualität -, der Weg dahin ist jedoch offen.

Zu den Besonderheiten des DGNB-Systems gehört, dass es auf dem Lebenszyklusgedanken aufbaut und neben den ökologischen Aspekten des "green building" auch ökonomische und sozio-kulturelle Themen einbezieht - und damit alle drei Säulen der Nachhaltigkeit gleichermaßen anspricht.

Die Mitgliedschaft hat viele Vorteile

  • Die Mitgliedschaft verbessert die Chancen, künftige Entwicklungen in der Bauwirtschaft mitzugestalten und das Bauen in Deutschland in Richtung Nachhaltigkeit voranzutreiben.
  • Eine Mitgliedschaft stärkt die Positionierung im Wettbewerb. Dies gilt gleichermaßen für Architekten, Planer, Investoren, Industrie- und Bauunternehmen. Eine Mitgliedschaft fördert das Image und signalisiert potentiellen Kunden Kompetenz und Engagement.
  • Mit der DGNB steht ein großer Wissenspool für nachhaltiges Bauen zur Verfügung. Dies betrifft das Know-how der Mitglieder ebenso wie Seminare und andere Informationsangebote.
  • In der DGNB ist die gesamte Wertschöpfungskette der Bauwirtschaft vertreten. Dieses umfassende Netzwerk können Mitglieder für ihre Projekte nutzen.
  • Die Mitgliedschaft sowie ein kompetentes Umgehen mit dem DGNB-Zertifikat kann Architekten und Planer bei der Akquisitions- und Planungstätigkeit unterstützen, Investoren beim Marketing und Industrieunternehmen bei einer zukunftsorientierten Produktentwicklung.

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Ihr Ansprechpartner

Felix Jansen
Abteilungsleiter PR und Kommunikation
Telefon: +49 711 722322-32
f.jansen at dgnb.de

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