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DGNB
Die DGNB Sustainability Challenge

DGNB Sustainability Challenge

Die DGNB Sustainability Challenge ist eine Plattform, die den Austausch und die Vernetzung von Projekten fördert, die in der Praxis umgesetzt die Nachhaltigkeit unserer gebauten Umwelt effektiv erhöhen und einen direkten gesellschaftlichen Mehrwert oder Nutzen für Hersteller, Planer und andere am Bauprozess beteiligte Stakeholder bringen.
Die Teilnehmer der Challenge kommen aus der Wissenschaft und Industrie und haben die Möglichkeit, aktuelle Forschungsprojekte sowie marktreife Lösungen in Form von Kurzpräsentationen von maximal 10 Minuten vorzustellen und anschließend mit dem Fachpublikum zu diskutieren.

Lesen Sie in unserem Blog Artikel über die Gewinner der Challenge.

 

Folgende Projekte haben bereits an der DGNB Sustainability Challenge teilgenommen:

Marktreife Lösungen

2017

Hydropor-Siliton RC 40

Günter Laubinger
Rinn Beton und Naturstein GmbH & Co KG

Statement DGNB

Durch die Entsiegelung von Freiflächen, die Aufwertung von Sekundärrohstoffen, die klimaneutrale Fertigung sowie den Einsatz von Regenwasser wurde der Nachhaltigkeitsgedanke umfassend umgesetzt und so zur Begrenzung des Ressourcenverbrauchs beigetragen.

Projektbeschreibung

Die Firma Rinn hat mit Hydropor-Siliton RC 40 den ersten Stein zur ökologischen Befestigung von Verkehrs- und Freiflächen auf den Markt gebracht. Er dient der Entsiegelung von Freiräumen nicht nur rund um die Gebäude. RC 40 Produkte von Rinn reduzieren den Einsatz natürlicher Rohstoffe durch ein geprüftes Hochwertrecycling. Das RC 40 Sortiment entspricht den Forderungen von ProgRess, dem Programm zur Ressourceneinsparung des BMUB. Es handelt sich um ein Upcycling-Produkt nach dem C2C Prinzip und findet sich auch im DGNB Navigator. Rinn Steine werden in einer klimaneutralen Fertigung und der Hydropor-Siliton RC 40 zu 100% mit Regenwasser hergestellt. Das Unternehmen Rinn wurde als Nachhaltigstes Unternehmen mittlerer Größe mit dem Nachhaltigkeitspreis 2018 ausgezeichnet.

2016

CAALA - Energetische Vordimensionierung & parametrische Lebenszyklusanalyse

Philip Hollberg
CAALA GmbH

1. Platz - DGNB Sustainability Challenge 2016

Statement DGNB

CAALA leistet einen wertvollen Beitrag zur Förderung einer möglichst frühen Integration der Ökobilanzierungsmethodik in den Planungsprozess und erleichtert beträchtlich deren Nutzung zur planungsbegleitenden Optimierung. CAALA unterstützt somit direkt die Ziele des DGNB Kriteriums "Ökobilanz des Gebäudes".

Projektbeschreibung

CAALA ist eine cloudbasierte Software zur energetischen Vordimensionierung und parametrischen Lebenszyklusanalyse. Mit Feedback in Echtzeit zu Energiebedarf, Ökobilanz und der Einhaltung von Richtlinien (EnEV, EEWärmeG, KfW) bietet CAALA Architekten neben mehr Planungssicherheit die Möglichkeit Gebäudeentwürfe ganzheitlich zu optimieren. Ohne Mehraufwand können so in der frühen Entwurfsphase Varianten erzeugt und verglichen werden und dem Bauherrn visuell kommuniziert werden.
CAALA kann sowohl für Neubauten als auch Sanierungsprojekte eingesetzt werden und ermöglicht es damit jedem Planer auch ohne Expertenwissen Entwurfsentscheidungen zu treffen, die negative Umweltwirkungen von Gebäuden minimieren.
Das CAALA-Team verfolgt das Ziel, nachhaltiges Bauen mit Hilfe digitaler Werkzeuge als Norm zu etablieren.

Nachhaltigkeit von Sportfreianlagen

Jutta Katthage
Hochschule Osnabrück

Statement DGNB

Das Projekt ermöglicht eine praxisnahe Anwendung sowohl in der Planungsphase von nachhaltigen Sportfreianlagen als auch für deren Optimierung und Anpassung über die Nutzungsphase und fördert die langfristige Akzeptanz der Anlagen.

Projektbeschreibung

An der Hochschule Osnabrück entstand zusammen mit einem Begleiterkreis ein Bewertungssystem für nachhaltige Sportfreianlagen. Drei Elemente bilden die Basis: Kriterien-Steckbriefe, Baustoff-Bewertungskatalog und Standardplanung. Insgesamt sind 35 Kriterien-Steckbriefe in sechs Qualitäten entstanden.
Das Bewertungssystem bietet die Möglichkeit, Sportfreianlagen im Sinne der Nutzer, der Nahumgebung, der Umwelt und finanziellen Situation zu optimieren. Die Akteure müssen gegenläufige Optionen abwägen. Das Bewertungssystem ist keine Schablone. Durch den Prozess der Abstimmung und Abwägung entsteht eine individuell optimierte Lösung. Wichtig ist, dass alle Beteiligten eingebunden werden, sodass ein einheitliches Verständnis über Entscheidungen verstanden und akzeptiert wird.


Forschungsprojekte

2017

B3: Brücke aus bio-basiertem Verbundwerkstoff

Prof. Dr.-Ing. Patrick Teuffel
Eindhoven University of Technology

Statement DGNB

Mit dem Ziel, den Verbrauch fossiler Ressourcen zu begrenzen, unterstützt die DGNB die Entwicklung und Erprobung innovativer Werkstoffe im Bauwesen. Der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen für tragende Bauteile erweitert deren Anwendungsmöglichkeiten beträchtlich, das Projekt leistet somit einen wichtigen Beitrag für eine kreislauffähige Bau- und Immobilienwirtschaft.

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes B3 wurde auf dem Campus der Eindhoven University of Technology die weltweit erste Fußgängerbrücke aus bio-basierten Verbundwerkstoffen geplant und realisiert. Alle bisherigen bautechnischen Projekte mit bio-basierten Verbundwerkstoffen sind entweder auf nichttragende Bauteile, wie Fassaden, beschränkt, oder in Kombination mit herkömmlichen, fossilen Materialien realisiert. Die Anwendung von bio-basierten Werkstoffen in der gebauten Umwelt ist ein äußerst vielversprechender Ansatz, um eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu erzielen, was eines der Hauptziele der niederländischen Wissenschaftsagenda ist. 

Smart Digital Garden – Kommunikations- und Technologieplattform für Urban Farming

Max Juraschek
Technische Universität Braunschweig

Statement DGNB

Das Projekt bietet über die Verknüpfung der Aspekte einer Nahrungsmittelproduktion in der Stadt mit digitalen Werkzeugen und der aktiven Beteiligung der Bürger*innen eine vielversprechende Lösung auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen, resilienten Smart City.

Projektbeschreibung

Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Stadt ist es notwendig Strategien zu entwickeln, um sich den gegenwärtigen Herausforderungen im urbanen Raum zu stellen. Vor diesem Hintergrund wird im Projekt „SMART DIGITAL GARDEN" ein digital vernetztes Gewächshaus mit dem Ziel der energie- und ressourceneffizienten urbanen Nahrungsmittelproduktion realisiert. Im Rahmen des Citizen Science Gedankens wird durch Bürger*innen und Studierende ein ebenerdiger Prototyp im Realmaßstab aufgebaut, weiterentwickelt und damit die technologischen Grundlagen für ein Dachgewächshaus geschaffen. Dachgewächshäuser haben das Potenzial, ein platzsparender produktiver Baustein nachhaltiger Städte zu sein.

 

Ihre Ansprechpartnerin

Christine Ruiz Durán
Gremienarbeit und Forschungsprojekte
Telefon: +49 711 722322-46
c.ruiz at dgnb.de

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