DGNB

Die Nominierten für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur 2021

Finalisten – Top 3 –

Foto: Höfele

SKAIO, Heilbronn
– Sieger –

Bauherr: Stadtsiedlung Heilbronn GmbH
Architekt: Kaden + Lager

Das im Rahmen der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn entstandene SKAIO war zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung Deutschlands höchstes Holzhochhaus. Als Modellprojekt steht das mit einem DGNB Zertifikat in Gold und einem DGNB Diamant ausgezeichnete Projekt beispielhaft für die Leistungsfähigkeit des urbanen Holzbaus.

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Foto: Iris Maria Maurer

UNIQUE³, Saarbrücken
– Top 3 –

Bauherr: Unique SB Entwicklung GmbH & Co. KG
Architekt: Hauser + Luft Architekten Part GmbB

Das Projekt UNIQUE³ ist ein denkmalgeschützter Gebäudekomplex der ehemaligen Siemens-Niederlassung in Saarbrücken, der als energetisch nicht sanierbar galt und lange leer stand. Dieser wurde zu einem hochwertigen Wohnquartier revitalisiert. Durch eine weitgehende Entsiegelung und eine extensive erreicht es zudem lokale klimatische Verbesserungen.

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Foto: Jan Bitter

Walden 48, Berlin
– Top 3 –

Bauherr: Baugemeinschaft Walden 48 GbR
Architekt: Scharabi Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Anne Raupach

Das Walden 48 in Berlin stellt ein sehr gelungenes Beispiel einer innerstädtischen Nachverdichtung an einem lärmbelasteten Ort da, das mit einer hohen architektonischen Qualität überzeugt. Das Projekt setzt Maßstäbe in Sachen Brandschutz, mit seinen sichtbaren Holzkonstruktionen und dem Verzicht auf Gipsbekleidungen, was zugleich zu einer Vereinfachung und Vergünstigung führt.

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Nominierte

Foto: B-Part Am Gleisdreieck / HG Esch

B-Part Am Gleisdreieck, Berlin

Bauherr: COPRO
Architekt: Scharabi Architekten

Das Gebäude B-Part, das Teil des künftigen Stadtquartiers "Urbane Mitte am Gleisdreieck" in Berlin ist, stellt ein sehr durchdachtes Beispiel für temporäres Bauen dar. Es besitzt eine hohe identitätsstiftende und kommunikative Wirkung. Zudem verfügt es über eine große Nutzungsflexibilität und ist für Folgenutzungen an anderen Standorten hervorragend geeignet.

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Foto: Sascha Kletzsch

Kraftwerk, München

Bauherr: Kerscher Immobilien Holding GmbH
Architekt: Stenger2 Architekten und Partner

Das ehemalige Heizkraftwerk München-Sendling ist in seiner jetzigen Form und Nutzung ein wertvoller Beitrag zu einem nachhaltigen Umgang mit dem baulichen Erbe der industriellen Entwicklung. Das monofunktional mit viel Ressourcenaufwand erstellte Gebäude wurde mit kraftvollen gestalterischen Gesten einer Vielzahl neuer Nutzungen zugeführt.

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Foto: Dietmar Strauß

Manara, Ludwigsburg

Bauherr: Wohnungsbau Ludwigsburg
Architekt: schlude ströhle richter architekten bda

Das inklusive Wohnprojekt Manara in Ludwigsburg schafft Raum für Wohngemeinschaften, in denen geflüchtete Jugendliche und Studierende gemeinsam leben können. Ein zeigt beispielhaft, wie sich Bezahlbarkeit, eine nachhaltige Bauweise, eine schnelle Umsetzung durch Vorfertigung, ein hoher sozialer Anspruch und Wohnqualität miteinander verbinden lassen.

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Foto: Jürgen Pollak

MaxAcht, Stuttgart

Bauherr: WEG MaxAcht
Architekt: architekturagentur

Das Projekt MaxAcht einer privaten Baugemeinschaft ist ein gelungenes Beispiel eines hochverdichteten Wohnungsbaus im urbanen Kontext. Auf vorbildliche Weise schafft es die Verbindung einer partizipativen Planung, einer klimagerechten Bauweise und einer gelungenen städtebaulichen Einbindung.

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Foto: Valentin Schmied

Null-Energie-Fachklassentrakt, Aalen

Bauherr: Stadt Aalen
Planungsteam: Liebel/Architekten BDA, Transsolar KlimaEngineering

Dem in Holz-Hybrid-Bauweise erstellten Null-Energie-Fachklassentrakt in Aalen ist es auf angemessene und bescheidene Weise gelungen, architektonisch das umzusetzen, was sinnvoll und notwendig erscheint. Der freistehende Erweiterungsneubau des Schubart-Gymnasiums Aalen verzichtet auf aufwendige Lösungen und überzeugt als Lowtech-Lösung mit einem kleinen CO2-Fußabdruck.

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