DGNB
Reports der DGNB

Kostenfalle Kältemittel

Was Bauherren und Planer wissen sollten

Kurzdarstellung

Der Sommer 2018 hat uns strahlenden Sonnenschein und hohe Temperaturen beschert. Diese werden zwar im Urlaub und in der Freizeit häufig noch als angenehm empfunden. Für Gebäudenutzer kann der Aufenthalt in geschlossenen Räumen wie etwa in Büros oder in den eigenen vier Wänden jedoch bei steigenden Innenraumtemperaturen zunehmend unangenehm werden. Schnell werden Forderungen nach einer Klimatisierung von Gebäuden laut. Und auch die Kühlung von Lebensmitteln und anderen Waren muss durchgehend sichergestellt werden. Neben der gewünschten Abkühlung kann der Einsatz von Klima- und Kälteanlagen, für deren Betrieb Kältemittel verwendet werden, jedoch auch negative Folgen mit sich bringen.

Teilfluorierte Kohlenwasserstoffe (HFKW ) haben i.d.R. ein hohes Treibhauspotenzial. Trotzdem werden sie noch immer als Kältemittel in zu vielen Klimaanlagen, Kälteanlagen oder z. B. Wärmepumpen eingesetzt, obwohl Alternativen verfügbar sind und der Einsatz ein Risiko für Marktteilnehmer darstellt (siehe Seite 6). Deshalb sollen besonders treibhauswirksame HFKW reduziert oder ersetzt werden. So wird bis zum Jahr 2030 die Menge der CO2-Äquivalente der HFKW (und damit ihr Beitrag zum Treibhauseffekt) schrittweise um rund 80 % gegenüber der für das Jahr 2015 festgelegten Ausgangsmenge beschränkt. Dieses „Phase Down" ist eine der zentralen Auswirkungen der seit 2015 gültigen europäischen F-Gas-Verordnung. Die Verordnung stellt einen Teil der Klimaschutzmaßnahmen der europäischen Kommission dar und leistet auch international einen Beitrag zum Klimaschutz.

Um vor diesem Hintergrund bereits heute zukunftsfähig zu planen und zu bauen, möchte die DGNB Bauherren und Planer zum Einsatz von Kältemitteln informieren und hat im Juni 2018 in Berlin eine Informationsveranstaltung organisiert. Die Ergebnisse der Veranstaltung sind in dieser Publikation zusammengefasst.

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