Open House
Auf dem europäischen Markt gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze zur Bewertung nachhaltiger Gebäude. Dies macht es nahezu unmöglich, die Ergebnisse zu vergleichen. Um für die notwendige Transparenz zu sorgen, hat die Europäische Union das dreijährige Projekt „Open House“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, eine einheitliche Basis zur Bewertung von nachhaltigen Gebäuden in Europa zu etablieren. Dafür arbeitet die DGNB mit 19 weiteren renommierten Partnern aus Forschung, Industrie, Politik und Verbraucherverbänden interdisziplinär zusammen. Die Beteiligung von Experten aus der gesamten Wertschöpfungskette des nachhaltigen Bauens gewährleistet eine hohe Praxisorientierung.Transparenz schaffen. Gemeinsam.
Die DGNB bringt ihre umfangreiche Expertise bei der Bewertung nachhaltiger Gebäude und der Vereinheitlichung des Bewertungsprozesses direkt in das Projekt ein. Zudem stellt sie „Open House“ ihre weit reichende Vernetzung zu internationalen Partnerorganisationen zur Verfügung.
Projektpartner
- Spanien
Acciona Infraestructuras - Belgien
Cae Services Geie - Griechenland
Applied Industrial Technologies Ltd - Großbritannien
Ove Arup & Partners International Limited - Spanien
Eusko Jaurlaritza-Gobierno Vasco - Frankreich
Bouygues Construction - Polen
Miasto Stoleczne Warszawa - Slowenien
Slovenski Gradbeni Grozd, Gospodarsko Interesno Zdruzenje - Italien
D'appolonia Spa - Deutschland
Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen - Frankreich
Electricite de France S.A. - Schweitz
Eidgenössische Technische Hochschule Zürich - Deutschland
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Forschung E.V - Polen
Instytut Techniki Budowlanej - Polen
Mostostal Warszawa S.A - Schweden
SP Sveriges Tekniska Forskningsinstitut AB - Spanien
Vivienda Y Suelo de Euskadi, S.A. - Slowenien
Gradbeni Institut ZRMK D.o.o. - Spanien
Fundación Agustín de Betancourt
Regelmäßig austauschen. Die OPEN HOUSE Treffen
Die Treffen des OPEN HOUSE Projekts finden in regelmäßigen Abständen in unterschiedlichen Partnerländern innerhalb der EU statt.
Nachfolgend ein chronologischer Überblick:
- Februar 2010 Kick-Off Meeting und erste Hauptversammlung in Brüssel, Belgien: Während des ersten OPEN HOUSE Treffens wurden die Projektziele und alle Partner vorgestellt. Folgend einigte man sich auf drei Schwerpunkte: die Organisation des Projektmanagements, die detaillierte Umsetzung der Arbeitspakete und die Festlegung der Laufzeit der Aktionen und Ergebnisse.
- Juni 2010 erstes WP1 (Work Package 1) Meeting in München, Deutschland: den Mittelpunkt dieses Treffens stellte die Entwicklung von Fragen für die Analyse von bestehenden Methoden, normativen Standards und Richtlinien in Bezug auf die Nachhaltigkeit von Gebäuden dar.
- Juni 2010 zweites Vorstandsmeeting in Stuttgart, Deutschland: wichtige Ziele dieses Treffens waren, bestehende und zukünftige europäische Standards für nachhaltiges Bauen vorzustellen, den aktuellen Stand der Indikatoren des Bündnisses für nachhaltiges Bauen für zukünftige Zusammenarbeit zu besprechen und über künftige Abläufe der verschiedenen Arbeitspakete zu diskutieren.
- Juli 2010 zweites WP1 Meeting in Stuttgart, Deutschland: eine konstruktive Konferenz wurde abgehalten über die Kriterien zur Definition der Indikatoren der OPEN HOUSE Methodik, der Erfüllung der Ebenen der Nachhaltigkeit sowie über Maßnahmen, um diese zu Evaluieren.
- November 2010 drittes Vorstandsmeeting in Madrid, Spanien: Ziele dieses Treffens waren, einen Überblick über den aktuellen Stand aller Arbeitspakete zu erhalten sowie tiefgründige Diskussionen über die Vorauswahl der OPEN HOUSE Indikatoren zu führen. Des Weiteren sollte über einen Fragenkatalog diskutiert werden, um deren Anwendbarkeit in allen EU Ländern zu bestimmen.
- Dezember 2010 drittes WP1 Meeting in München, Deutschland: die Hauptthemen dieses Treffens waren die Präsentation der Kennzeichen der DGNB, LEED und BREEAM Bewertungssysteme, die Auflösung der OPEN HOUSE Fallbeispiele sowie eine Diskussion über die OPEN HOUSE Plattform.
- April 2011 viertes Vorstandsmeeting in Ljubljana, Slowenien: Mittelpunkt dieses Treffens war die Präsentation der ersten Ergebnisse im Rahmen der Entwicklung der OPEN HOUSE Indikatoren sowie Vorschläge für eine weitere Optimierung. Das Sustainable Construction Glossary, ein mehrsprachiger Glossar entwickelt von dem "European Economic and Social Committee", dem "Architects’ Council of Europe" und dem "European Concrete Platform" als Antwort auf die Notwendigkeit von mehr Transparenz für neue Konzepte, Redewendungen und Fachausdrücke des nachhaltigen Bauens jenseits von Europa wurde ebenfalls vorgestellt.
- Mai 2010 viertes WP1 Meeting in München, Deutschland: während dieses Treffens wurde die Struktur der Fallbeispiele für die zukünftige Anwendung der OPEN HOUSE Methodik diskutiert. Die ausgewählten Indikatoren wurden gemäß der europäischen Normierung weiter verbessert.
- Oktober 2011 erstes Besprechungsmeeting in der europäischen Kommission sowie fünftes Vorstandsmeeting in Brüssel, Belgien: Ziel des ersten Besprechungstreffens war es, dem Projektverantwortlichen und den externen Kritikern die erzielten Ergebnisse des Projektes einschließlich der neu entwickelten OPEN HOUSE Methodik zu präsentieren. Während des Vorstandstreffens wurde das Gespräch auf die Auswertung der nach dem Ausschreibungsverfahren erhaltenen Fallbeispiele, der Präsentation des aktuellen Stands der OPEN HOUSE Grundlinie sowie der Entwicklung von individuellen Plänen zur Verbreitung gelenkt.
- Dezember 2011 Lehrgang zur OPEN HOUSE Methodik in ARUP Niederlassungen in London, Großbritannien: Während des Meetings präsentierten die Leiter der Expertengruppen, namentlich FRAUNHOFER, EDF, BOUYGUES, APINTECH; DGNB, allen anderen Projektpartnern und externen Experten die Bewertungsbereiche der entwickelten Beurteilungsmethodik zur Analyse der ausgewählten Fallstudien innerhalb und außerhalb des Konsortiums.
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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Consolata Russelli.